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LocationDüsseldorf
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ProjectNew construction of the Technical Administration Building in Düsseldorf
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ProcedureNon-open two-phase design competition (tendering procedure), 4th prize
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ClientIPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH, in cooperation with the state capital Düsseldorf
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Architect of recordCaspar Schmitz-Morkramer
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Technical building equipmentDrees & Sommer
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Structural engineeringWerner Sobek
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Fire protectionhhp Berlin
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Landscape architecturestudio grüngrau
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Planning period2022
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Visualizationscaspar.;
Lindenkreuz Eggert;
Paul Trakies
In the competition for Düsseldorf’s new Technische Verwaltungsgebäude (Technical Administration Building, TVG), our vision was to create a building that fosters open communication and enriches the daily lives of employees and citizens. Our design is user-friendly, flexible, and robust, showcasing how the city works while embracing social and ecological sustainability and viewing the city, its people, and nature as a cohesive unit. Stylistically, our approach draws inspiration from the city’s modernist heritage. The ensemble consists of a four-story base housing all public functions, topped by a 110-meter tower. A central atrium features a sculptural spiral staircase connecting the base and tower, opening the building to both Moskauer Strasse and the IHZ Park at the rear. Our proposal was honored with fourth place in the second phase of the competition.
Die Organisation der Grundrisse im TVG ist übersichtlich und ermöglicht eine einfache Orientierung und Navigation im Gebäude. Die Hauptbereiche Arbeiten, Kommunikation, Meeting und Gastronomie/Kantine sowie weitere soziale oder kulturelle Aktivitäten sind klar voneinander getrennt, dennoch wirkt das Ensemble als „offenes Haus“. Mit unserem Entwurf möchten wir das Potential des urbanen Grüns maximal ausspielen und mit Dachgärten, Höfen und einer bis in 70 Meter Höhe aufsteigenden Fassadenbegrünung wieder vereinen. Ein charakteristisches Element ist die sich aus dem Sockel heraus entwickelnde ganzjährig attraktive Fassadenbegrünung, ein Raum für biologische Vielfalt, die sich unmittelbar auf das Mikroklima und das Empfinden der Menschen auswirkt. Die Gestaltung der Fassaden wirkt den Fallwinden im Bereich des Hochhauses entgegen, um sie optimal anzulegen, sind die Pflanzen an die in jeder Himmelsrichtung des Hochhauses spezifischen Bedingungen von Wind und Sonne angepasst.
In den 28 Hochhausgeschossen planen wir eine moderne und flexibel gestaltbare Arbeitswelt, die den Bedürfnissen nach kommunikativen und gesunden Arbeitsplätzen mit Außenraumbezug auf jedem Geschoss entgegenkommt. Die Grundrisse können effizient und hochflexibel auf verschiedene aktuelle und zukünftige Nutzszenarien und Belegungsvarianten reagieren. Wir haben Architektur, Fassade und Gebäudetechnik optimal aufeinander abgestimmt, um höchsten Nutzerkomfort mit minimalem Energieaufwand zu erreichen. Die hochgedämmte Gebäudehülle minimiert den Primärenergiebedarf, Photovoltaik deckt rund 40 % des Strombedarfs, wir setzen auf effiziente Tageslichtnutzung und wirksamen Sonnenschutz. Zudem verfolgen wir den Grundsatz, den Nutzern viele individuelle Einflussmöglichkeiten zu geben und energetische Synergien so weit wie möglich gebäudeintern zu nutzen. Der modulare Aufbau des C2C Holzbetonhybridbaus ermöglicht in Kombination mit optimierter Statik und konzentrierten Steigzonen Flexibilität in Planung, Gebrauch und gibt Spielräume für zukünftige Umnutzungen.
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Caspar Schmitz-Morkramer
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Holm Bethge
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Johannes Feder
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Jutta Göttlicher
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Jana-Fee Immig
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Lena Nehl
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Francisco Javier Vaz Cano
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Stephan Wieland