Nach wie vor ist die – durch Corona und die beschleunigte Verhomeofficierung der Arbeitswelt potenzierte – Frage nach der „richtigen“ Arbeitsumgebung im Büro in der Regel weniger eine Frage der Arbeitsaufgaben selbst als vielmehr des Zeitgeists, der (Sozial-)Psychologie, der kollektiven Haltungen zu Arbeitsleben und -weisen. Kurz: Es geht um die sich stets ändernde „gesellschaftliche Vereinbarung von ‚Büroleben‘“. Vor zwei Jahren schlussfolgerte ich, nicht als einziger, dass eine zeitgemäße Büro(innen)architektur hochadaptiv sein muss und den Versuch zu unternehmen hat, „den Arbeitsplatz sozusagen zu verheimaten, ohne ihn zu entprofessionalisieren“. Auch diesen Punkt sehe ich heute genauso.
Doch natürlich hat es einen Grund, dass ich Ihnen nach zwei Jahren noch einen e-Letter zum Heinrich Campus schicke. Das ist die Fertigstellung des allerletzten Bauabschnitts III – des innenarchitektonischen Ausbaus der Bereiche für Deloitte Digital und der Smart Factory im Erdgeschoss. Und das ist außerdem ein wirklich interessantes Update zum Begriff New Work.